Kurz vor den Sommerferien gibt es noch einen Intensiv Yoga Workshop mit mir. Wir erarbeiten uns in drei Stunden wunderbare, kraftvolle und öffnende Asanas, und wachsen liebevoll über unsere selbst gesetzten Grenzen hinaus. Dieser Workshop hat eine begrenzte Teilnehmerzahl, und ist für geübte Yogapraktizierende gedacht. Im InBalance Yogastudio, Eimsbütteler Chaussee 37a in Hamburg. Anmeldung: info@yogivilla.de Sei dabei!
Retreat.
Was macht man, wenn zwei grandiose, internationale Yogalehrer aus den USA in Deutschland ein Yogaretreat geben? Richtig, man sichert sich flix einen der heiss begehrten Plätze. Das werde ich nämlich tun. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit und kann Marc Holzman und Tara Judelle als Lehrer wärmstens empfehlen. Gut, es kostet ein wenig. Aber bis dahin kann man ja noch ein wenig sparen und sicher auf etwas Unnützes verzichten, oder? Es lohnt sich! Wer kommt mit???
Mehr zu Marc Holzman: http://www.guerillayogi.com und Tara Judelle: http://yogalila.net
Sicherheit? Eine verflixte ILLUsion.
Das Erste, was ich heute sehr unfreiwillig las, war die Schlagzeile, daß Angelina Jolie sich beide Brüste hat amputieren lassen. Ehrlich gesagt mußte ich kurz schlucken. Dann kam ein Ziehen in meiner Brustgegend, gefolgt von einem leichten Gefühl von AUA. Ein heikles Thema. Die Sexbombe La Jolie nun ohne Brüste? Das setzt ganz klar ein Zeichen. Sie wird dafür ihre Gründe haben. Da fällt mir ein, daß ich mal wieder dringendst zur Vorsorge gehen müsste.
Als meine Tochter geboren wurde, gratulierte meine Freundin mir so: „Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für dich. Ich kann dich leider nicht besuchen kommen, denn ich werde ab morgen im Krankenhaus sein. Ich habe Brustkrebs. Das weiß ich seit vorgestern. Damit es nicht weiter streut, habe ich mich dazu entschlossen, die Brüste entfernen zu lassen.“ Ich sagte lange nichts. Dann weinte ich. Wie nah Glück und Leid zusammenliegen, weiß man, wenn man schon so einige Jahre auf dem Buckel hat. Manchmal kommt es hart. Sie ließ sich nach und nach neue Brüste formen und war sogar nach einiger Zeit mächtig stolz auf ihren sehr flachen Bauch. Der steckte nun in ihren Brüsten. Anstatt sich auf einen langen Weg der Erhaltung ihrer Brüste aufzumachen, entschloss sie sich für diese Methode. Sie haderte nicht, dachte an ihre Kinder und alles war klar. Natürlich ist sie traurig, daß ihre Brüste nicht mehr ganz ihrem Ideal entsprechen. Sie ist dafür nun gesund. Ist es aber notwendig, die Brüste zu entfernen, wenn noch gar kein Krebs ausgebrochen ist? Mein Mann sagt, daß eine 87%ige Wahrscheinlichkeit (wie bei A. Jolie) an Brustkrebs zu erkranken, schon ein richtiger Grund dafür ist. Ich habe dazu vorerst noch keine so richtige Meinung.
Eins ist klar, der Körper ist endlich. Dieses ständige Identifizieren mit ihm, ist in unserer heutigen Zeit schon fast krankhaft, oder? Er wird verändert, verjüngt, zerschnippelt und wieder zusammengebaut. Große Angst vor dem Verfall. Vor dem Auflösen. Vor dem Tod.
Hat man plötzlich keine Brüste mehr, ist man ja eigentlich noch immer die gleiche Person, oder etwa nicht? Vielleicht ja auch nicht. Was weiß ich schon. Die Seele jedoch ist unveränderbar. Dieser Satz nützt einem sicher herzlich wenig, wenn man um seinen Körper trauert. Bitte was ist überhaupt Schönheit? Es gibt Stämme, da werden die Brüste abgeschnürt, bis sie nicht mehr erkennbar sind. Was ist Weiblichkeit denn nun? Machen wir das wirklich an Brüsten fest? Wenn ich so die männlichen geschriebenen Reaktionen zu A. Jolies Entscheidung sehe, könnte ich auf jeden Fall kotzen.
In den letzten Jahren sind sehr viele meiner Freunde an Krebs, speziell an Brust- und Hautkrebs erkrankt. Manche leben heiter und fröhlich weiter, manche leben gar nicht mehr. Meine Freundin Sabine erfuhr kurz nach der Geburt ihrer dritten Tochter, daß sie Brustkrebs hat. Sie weigerte sich vehement, eine Chemotherapie etc. zu machen und dachte, wenn sie einfach nur ihrer Heilerin vertraut, wird es schon werden. Das dachte sie ungefähr 15 Monate lang. Dann war sie tot.
Ich glaube nicht, daß man das Leben kontrollieren kann. Man kann vorsichtig sein. Man kann Vorsorge treffen. Letztendlich ist es doch so, wenn wir sterben sollen, werden wir es auch. Das können wir weder kontrollieren noch aufhalten. Fakt ist: wir werden alle irgendwann mal nicht mehr in diesem Körper wohnen. Ob nun mit oder ohne Brüste.
Es gab mal einen Flugzeugabsturz. War es die Concorde? Da saß eine Hamburgerin drin. Ich weiß es ganz genau, ich habe es bis heute nicht vergessen. Sie hatte tapfer ihre Krebserkrankung überstanden und gönnte sich einen langersehnten Genesungsurlaub. Sie flog straight in den Tod. Ich dachte nur: „Ist das mies.“ Wir haben das Leben nicht in der Hand. Das sollte uns klar sein. Ist es nicht an der Zeit, das Leben, so wie es jetzt im Moment ist, zu geniessen? Nicht mehr alles durchplanen zu wollen? Sich ständig Sorgen zu machen? Wer weiß, vielleicht gehst du morgen über eine Kreuzung und wirst von einem Auto in den Tod gerissen. Der Moment macht das Leben kostbar. Dieser. ……. So. Nun mache ich mal einen Termin bei meinem Frauenarzt. Sicher ist sicher!
Dear Matsu & Keiko.
Auf meinem Streifzug, durch meine alte Heimat HH-Eppendorf, habe ich heute eine großartige Entdeckung gemacht. Das vegane Teehaus “Dear Matsu”. Ich war sehr überrascht und freue mich noch immer! Was für eine Bereicherung für Eppendorf, nein, was schreibe ich….für ganz Hamburg!!! Ich habe mir natürlich als erstes einen grünen Smoothie geordert, um den danach mit einem furchtbar stilvoll überreichten Matcha Latte toppen zu können. Dagegen kann der Matcha Laden, in der Mulackstrasse in Berlin, mal direkt seine Matcha Krone abtreten. Ein Gedicht. Das Lädchen wurde vor drei Wochen eröffnet und schlägt (mitten im Herzen von Eppendorf) ein, wie eine Bombe!
Es ging alles ziemlich fix. Vor einem Jahr erst, kamen Silvia und Matthias auf diese glorreiche Idee, ein veganes Café zu eröffnen. “Dear Matsu” ist sehr schick geworden, jedoch nicht zu clean. Man merkt, dass in dem Laden viel Herzblut steckt. Die beiden Besitzer sind funky und machen einen super angenehmen Eindruck. Es gibt dort jeden Tag veganes Essen, Törtchen und Snacks. Ein Besuch, der sich wirklich lohnt. Auf jeden Fall mein ‘Place to be’
Dear Matsu
Erikastrasse 47
20251 Hamburg
Tel. 040. 41305366
Mo-Sa. 10-19 Uhr geöffnet
Keiko.
Gleich gegenüber von “Dear Matsu” gibt es das “Keiko”. Ein schöner Laden mit einer tollen Auswahl an fair Trade Kleidung. Nicole Stehr, die Geschäftsführerin, unterstützt vor allem kleine Labels, die faire Kleidung herstellen. Wer denkt, Biokleidung kann man getrost unbeachtet lassen, der hat die neue Kollektion von “Wunderwerk” noch nicht gesehen. Außerdem führt sie auch Esther Perbandt und den fair Trade Schmuck von Catherine Weitzman. Ein Blick ins Keiko lohnt sich. Auch, wenn man nur, wie ich, einen Nagellack von FNUG kauft. Mein Favourit ist die Nummer 69. Happy Wochenende!
Keiko
Erikastrasse 48
20251 Hamburg
Kamala Kollektion.
Ich freue mich euch heute die Kamala Kollektion vorzustellen. Kamala Kollektion kommt direkt aus Hamburg Ottensen und bietet Designs zum Verlieben. Auf einer ihrer Reisen hat Kamala ihre Liebe zum Kolibri entdeckt, und ihn direkt nach Hamburg in ihr Atelier nach Hamburg gebracht. Ihre Textilkreationen mit dem Kolibri werden im Siebdruckverfahren vorgenommen. Tolle Designerin. Iam in love.
Lust einen ihrer pinken Hoodies zu gewinnen? (siehe unteres Bild) Ja, wir sind grad in Verlosungslaune
Schreibt einen Kommentar unten mit eurer Kleidergrösse und wir Verlosen dann ein funky Kapuzenpullöverchen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnerin wird Donnerstag benachrichtigt. Gewinnerin ist Leonore. Viel Spass mit dem Hoodie.
Hier findet ihr mehr von Kamala Kollektion
Fotos: Malin Mauritsen
Yoga für Mamas. Verlosung.
Hast du schon mal von yomom gehört? yomom ist Yoga für Mamas. Die wunderbare Yogalehrerin Annika Isterling, hat mit ganz viel Liebe und Wissen, einen richtig tollen Online Yogakurs für Mütter kreiert. Ich bin ein wenig wehmütig, daß es so eine tolle Möglichkeit nicht gab, als meine Kinder klein waren. Was hatte ich doch ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mal zum Yogakurs aufgemacht habe. Mit Mobiltelefon an meiner Seite. Geparkt neben der Yogamatte. Immer auf dem Sprung. Wahre Erholung war es nie. Das Konzept ist fantastisch!
Der Kurs geht über vier Wochen. Jede Woche beginnt der Kurs am Mittwoch mit einem Live-Webinar, in dem Annika das Thema der Woche vorstellt, hilfreiche Tipps zur Yoga-Praxis gibt, inspiriert, motiviert und die Sequenz (Abfolge der Yogastellungen) der Woche vorstellt.Im Live-Webinar hast du die Möglichkeit mit Annika zu chatten und alle deine Fragen und Erfahrungen zu teilen. Alle Teilnehmer können darüber hinaus auch live untereinander chatten. Du lernst nicht nur Yoga, sondern auch gleich noch neue Mütter kennen. Vielleicht sogar aus Deiner Umgebung. Außerdem gibt es eine Facebookgruppe. Dort könnt ihr euch wunderbar austauschen, Annika Fragen stellen und euch gegenseitig ermutigen, zu praktizieren. Annika kreiert dazu kleine Videos, die zur Inspiration und Hilfestellung für die Woche dienen.
Der Kurs kostet € 50,-
(für dich € 45,- der Link dazu: http://form.jotformpro.com/form/31123047094950)
WIR VERLOSEN SOGAR EINEN PLATZ IN ANNIKAS yomom ONLINE KURS!!! DIE GEWINNERIN IST CHRISTINE. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Schreibe einfach einen flotten Kommentar unter diesen Text. Bitte mit Emailadresse. Wir geben dann die Gewinnerin am Dienstag Abend bekannt!! VIEL GLÜCK!!
Das sagt Annika dazu: ” Ich möchte, daß alle Mütter diese wunderbare Unterstützung, die man durch Yoga erfahren kann, kennenlernen und in ihren Alltag integrieren. Was gibt es bequemeres für eine Mutter, zu jeder Tageszeit die Möglichkeit zu haben, auf die Yogamatte zu gehen und sich kräftemässig aufzuladen. Bei sich selbst zu sein. Yomom-online soll deine Motivation und Anleitung sein, um zu Hause Yoga zu praktizieren, gerade wenn du es als Mama mal nicht ins Studio schaffst. Die Sequenzen (in kleinen Bildern, á 10 Min. 20 Min. und 30 Min.) unterstützen dich dabei und bieten viel Abwechslung.”
Der Kurs ist übrigens nicht nur für Mütter mit Babies.
Themen in diesem Kurs sind:
„Be In The Moment“
Gerade mit kleineren Kindern sind die Momente, die man für sich alleine hat eher selten. Oft verpassen wir sie auch noch, weil wir noch schnell aufräumen wollen, Emails beantworten oder unsere Gedanken uns in Besitz genommen haben. Lerne in dieser Yogapraxis bewusst den Moment wahrzunehmen und ihn für dich zu nutzen.
„Total Reload“
für die Zeiten in denen wir nichts mehr geben können, sondern einfach mal die Batterien aufladen wollen. Restorative Yogapraxis.
“Beyond your Limits”
Mama sein kann uns manchmal gedanklich limitieren in unseren Träumen, Wünschen und Projekten… Erfahre durch deine Yogapraxis, dass viele Möglichkeiten in dir stecken und dehn dich aus, erweitere deine Grenzen und werde kreativ in diesen Rückwärtsbeugen.
„Sexy Mama“
YES! Auch du kannst dich wieder selbstbewusst am Strand räkeln. Kinder zu haben ist keine Entschuldigung mehr. Auf geht’s auf die Matte um den Bauch und Beckenboden zu stärken.
Mehr zu Annika findest du unter http://www.annikaisterling.com
Aarhus. Impressions.
Ich habe am Wochenende meine Familie in Aarhus besucht. Ich nenne es auch gern “Little Copenhagen”. Eine ganz zauberhafte Stadt. Es gibt ein feines Raw Food Café (leider war der Akku meiner Kamera alle) und das zweite Hamsa Yoga Studio. Das Erste sitzt in Kopenhagen. In Aarhus wird auch gerne Forrest Yoga gemacht. Leider kam ich zu spät zur Yogaklasse und habe mich nicht mehr reingetraut…. Einen tollen Nachmittag hatte ich dafür im Aarhus Theater. Meine Familie in der Hauptrolle. Das ist schon etwas Besonderes. Aarhus bietet unheimlich viele schöne Fleckchen mitten in der Stadt. Vor allem für Kinder und Studenten. Es war auch Spotfestival und ich habe eine meiner Lieblingsbands “Highasakite” Live bewundern dürfen. Es lohnt sich immer, am Wochenende Familienmitglieder zu besuchen, die man gern hat. Für mich ist es eine tolle Möglichkeit, mich wieder aufzuladen und den Kontakt zur Familie zu pflegen.
Celebrate.
Foto: Malin Mauritsen
Büx: Beeathletica
Fokus.
Ist es nicht erstaunlich, wie schnell wir die Launen anderer Menschen wahrnehmen und vor allem übernehmen? Ich sprach heute mit einer Freundin darüber. Sind unsere Männer gut gelaunt, haben wir einen entspannten Tag. Aber wehe, dem ist nicht so. Es fällt schwer, sich dem dann zu entziehen, oder? Es ist eigentlich egal, welcher Mensch grad in unserer Nähe ist. Wir nehmen die Schwingungen auf. Ist die Kollegin gestreßt und hektisch, können wir sicher sein, daß wir davon nicht unbeeindruckt bleiben. Meist fühlen wir uns dann auch völlig grundlos gehetzt. Essen wir in einem Restaurant und der Koch hat schlechte Laune, überträgt sich das wunderbar auf unser Essen. Alles was wir tun, denken, fühlen, kreiert eine Schwingung. Diese Schwingungen kommen immer an. Ob man nun möchte oder nicht.
Hast du über jemanden gelästert, sei sicher, daß diese Person es ganz genau spürt. Was können wir tun? Wir können versuchen, unsere Schwingungen, unser Energiefeld zu erhöhen. Die Gedankenwellen in eine liebevolle Richtung schicken. Kommt ein fieser Gedanke über einen Menschen, nehme ich ihn wahr und mittlerweile schaffe ich es sogar, daß ich ihn auch wieder unangetastet ziehen lassen kann. Das ist aber harte Arbeit. Das braucht ein wenig Übung. Fokus. Bist du unehrlich, kreiert das eine ganz hässliche Energie. Sei ehrlich. Fällt es dir schwer, sei einfach still.
Versuche in deiner Umgebung dich nicht ständig zu beklagen. Das zieht die Menschen um dich herum runter. Bist du müde, zeige es nicht unbedingt. Alles was du von dir gibst, inspiriert oder eben auch nicht. Inspiriere!!
Es geht nicht darum, deine Gefühlswelt zu unterdrücken. Nimm sie wahr und bringe dich durch hellere Gedanken wieder an Ort und Stelle. Sei dir klar, daß du dein Umfeld bewußt kreierst. Schwingst du in einer positiven, kraftvollen Frequenz, mögen deine Mitmenschen dir ganz leicht dahin folgen.
Umgekehrt versuche, dich nicht von den Menschen mit ihren Launen um dich herum, ablenken zu lassen. Ich kenne das sehr gut aus meiner Kindheit. Wenn meine Mutter schlechte Laune hatte, habe ich immer versucht, sie in eine andere Stimmung zu bringen. Das hat mich total von mir weggebracht, und letztendlich hatte ich dann auch keine wirklich gute Zeit. Später gab es Freundinnen, mit denen ich symbiotisch mitgeschwungen bin. Waren sie schlecht drauf, habe ich versucht, alles zu geben, damit sich das ändert. Eine absolute Fehlleistung. Letztendlich war ich diejenige, die dann düster in der Ecke hing. Ich bin nicht bei mir geblieben. Wie oft lasssen wir uns ablenken von anderen Menschen? Lassen uns runterziehen?
Ich übe mich grad sehr, bei mir zu bleiben. Mich interessiert momentan herzlich wenig, was um mich herum passiert. Ich lese kaum Facebook und wenig Zeitschriften. Stöbere nicht in anderen Blogs herum. Ich bleibe bei mir und nutze die Zeit, meinen inneren Fokus zu verstärken.
Was machen die anderen? Das interessiert uns brennend, oder? Laß es einfach sein, kümmere dich um dich selbst, nutze die Zeit, zu schauen, was du in deinem Leben möchtest. Was ist deine Message? Ich möchte zum Beispiel nicht mehr schlecht über andere Menschen reden. Es gelingt mir sogar hin und wieder. Es gibt vielleicht ein bis zwei Menschen, bei denen ich mich richtig schön auskotzen kann, aber ansonsten halte ich die Füße still. Und ich merke es: es kreiert eine liebevollere Atmosphäre. Offenheit. Erdung. Als mein Mann vor ein paar Tagen übelst drauf war, habe ich ihn einfach so gelassen und habe mich nur auf mich besinnt. Was für eine gute Erfahrung. Es gab keinen Streit und zwei Tage später konnte er klar sagen, warum er so arg drauf war. Ich habe mich einfach nicht Ablenken lassen. Nimm Schwingungen wahr, ziehen sie dich herunter, lasse sie sofort von dir abperlen. Erheben sie dich, bade darin. Generell bleibe bei dir und geniesse den Zugang zu deiner Quelle, die ganz unberührt bleibt von Allem. Love & Rockets, Madhavi
Buch.
Endlich ist es da, das neue Buch von Michelle Berman Marchildon. Es heißt “Theme Weaver” und ist eine feine Quelle, wenn es darum geht, Themen für Yogaklassen zu erstellen. Manchmal
ist auch ein Yogalehrer uninspiriert und hat das Gefühl, ständig die gleichen Themen abzuarbeiten. Da sind wir doch mal ganz arg dankbar für gute Ansätze.
Tolles Buch! Mehr über Michelle
Monday.
21 days. A challenge.
Seid dabei! 21 Tage lang schicke ich euch jeden Tag ein feines Smoothierezept zum Ausprobieren. Für ein neues Lebensgefühl. Leichtigkeit. Frische und pure Energie. Lasst euch von mir inspirieren. Schickt mir eine Email an yogamadhavi@me.com oder eure Emailadresse als Kommentar unten. Ich werde euch dann in meinen Verteiler aufnehmen und ab dem 1. Mai geht es los mit der täglichen Frische! Tallyho, Madhavi
Ich nehme Anmeldungen bis zum 30. April / 14 Uhr entgegen. Dann geht die erste Vorbereitungsmail raus.
Today.
Zack. Es ist warm. Eben noch in Winterbotten-nun in Flip Flops. Es geht nichts über gepflegte Füße. Da ich regelmäßig zum Friseur gehe, finde ich, dass die Haare an den Füssen auch regelmäßig professionell gestutzt werden müssen. Grad als Yogalehrer. Darüber habe ich ja letztes Jahr schon ausführlich geschrieben, schreie es aber gern noch einmal in die Runde: achtet auf eure Füße, Kinder! Sie sind ein Spiegel eurer Selbstliebe. In Hamburg gehe ich nur noch zu Le Magic. Keiner macht die Füsse und Hände besser! Ich habe sie alle durch.
Ich bin übrigens süchtig nach meinem veganen Kokoseiskonfekt. Da mein Kokosnussbaum vor meiner Tür sich weigert, frische Kokosnüsse abzuwerfen, hole ich mir tatsächlich Kokosmilch aus der Dose. Vom Biomarkt, versteht sich. Fülle gefrorenes Obst, hier sind’s Heidelbeeren, in die Form und übergieße dies mit gesüßter (ich nehme Agavensirup in Rohkostqualität) Kokosmilch. Dann ab in das Gefrierfach. Neulich habe ich Kakaonibs hineingemacht. Saulecker. Kinder lieben das. Tolle Rohkostrezepte für den süßen Appetit gibt es im Buch von Ani Phyo.
Ps. Ich sammel Designerlampen. PH Lampen bevorzugt. Mit Louis Poulsen, dem netten Herrn Designer bin ich quasi verwandt. Er lebt nicht mehr. Dafür sind seine Lampen ein Traum. Zu sehen über meinem Küchentisch.
Bye Bye, ihr Granaten!
Song.
Ein grossartiger Song von Clarence + Napoleon. Eine Hamburger Band, die sicher arg durchstarten wird! Manche kennen Anna als Yogalehrerin aus dem Yogaraum. Sie ist fantastisch. Und es überrascht mich nicht, daß sie so, wie sie unterrichtet, auch singen kann. Mehr davon gibt es hier: http://www.clarenceandnapoleon.com/
Hurra.
Gewinne “Die Kunst der Aufmerksamkeit”
Nein, ich möchte hier nicht noch einmal das Buch ” Die Kunst der Aufmerksamkeit” von den Yogalehrerinnen Elena Brower und Erica Jago haargenau vorstellen. Das habe ich letztes Jahr schon mit dem Originaltitel “Art of Attention” gewissenhaft getan. Vor ein paar Wochen ist das Buch auf deutsch erschienen. Ich finde unsere Fassung um Längen besser. Ein Hoch auf den Übersetzer! Weil heute “Earth Day” ist, verlosen wir eine feine Ausgabe von “Die Kunst der Aufmerksamkeit”. Diese wird dir dann direkt vom Verlag zugeschickt. Für mich ist es ein YogaKunstbuch. Schöne Bilder. Tolle Inspiration. Schreibt mir eine Mail an yogamadhavi@me.com….Morgen wird dann der Gewinner gezogen. Ich drücke die Daumen!!
Elena Brower auf Deutschlandtour 2013:
5-7. Juli yogatribe Berlin
9. Juli Yogawerkstatt Hannover
11. Juli Anapurna Köln
14. Juli Flow Yoga Mannheim
Almond Milk.Watch!
“You sure don’t look like a milkman!” “You sure don’t look like a baby cow!”
LEss.
Accept.
Es ist schon sehr lange her. Da traf ich Mia. Ich war zu Besuch auf Ibiza. Mia war eine Freundin meiner besten Freundin. Ich hatte schon viel von ihr gehört. Sie war die neue Liebe eines Typens, mit dem ich vor Jahren eine Affäre hatte. Nach mir vergötterte er Mia. Nun sollte ich sie plötzlich kennenlernen.
Wir waren am Strand von Aqua Blanca. Ich lag nichtsahnend auf meiner Bastmatte, als meine Freundinnen von ihr erzählten. Mia würde gleich kommen. DIE Mia. Mia wäre sehr hübsch, hätte aber einen ziemlich dicken Hintern. Innerlich war ich ein klein wenig erleichtert, denn ich fand es sehr beruhigend, daß das Bild der Nachfolgerin, welches ich mir in meinem Kopf ausmalte, ein wenig revidiert wurde.
Plötzlich stand sie vor uns. Ein Feuerwerk guter Laune. Eine Schönheit, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte. Sie war voller Licht. Sie legte sich zu uns, war höchst anmutig und vor allem: sie war unheimlich frei. Frei in ihrem Körper, der alles andere als „perfekt“ war. Sie war ein wenig rundlich, der Hintern wirklich sehr gross und die Brüste hatten sicher auch schon bessere Tage gesehen. Doch das alles war unmaßgeblich. Ihr Geist war richtungsweisend. Sie hatte eindeutig das Leben verstanden.
Mia pflegte eine ganz besondere Beziehung zu sich selbst. Sie achtete auf sich und war voller Selbstliebe. Mia honorierte ihre Träume, ging ihnen nach und zeigte in ihrem Sein, daß sie genau wußte, wer sie war.
Sie respektierte ihre eigenen Grenzen sehr, und kommunizierte sie auch gern nach außen, egal was andere dazu sagten. Sie akzeptierte sich mit all ihren Macken und Eigenarten. Kurz: sie war der Inbegriff der Selbstliebe, ohne selbstverliebt zu sein.
Eines Morgens traf ich sie in einem Internetcafé. Sie hatte sich Schmuck gekauft. Sie sagte dazu mit einem Lächeln: „Das habe ich meiner inneren weisen Frau besorgt. Sie muß hin und wieder honoriert werden. Sonst verliert sie an Glanz.“
Diese Sätze berühren mich heute immer noch sehr. So viele Jahre später. Denn es war nicht nur so dahingesagt. Es war sehr tiefgründig. Sie sagte sowieso nie etwas einfach so. Sie redete nicht viel. Mia lebte diese Beziehung zu sich selbst so authentisch, daß ich ganz und gar verstehen konnte, warum jemand von ihr entzückt war. Ihr Licht und ihr Sein waren unfassbar ansteckend. Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Es ist so wichtig, daß es Menschen gibt, die uns durch ihr Sein, an die Hand nehmen und zeigen, wo es langgehen kann.
Und du? Wie nährst du dein Selbst? Honorierst du dein inneres Wesen? Deine eigene Stimme? Achtest du deine eignene Grenzen? Selbstliebe hat viel damit zu tun, immer im Gespräch mit sich selbst zu sein. Was brauche ich in diesem Moment, um glücklich zu sein? Macht mich meine jetzige Entscheidung frei und unabhängig?
Jeder Mensch hat da seinen eigenen Weg, es ist sehr persönlich. Kraftvoll. Wie sieht eine gesunde Beziehung zu dir selbst aus? Schreibe es auf. Es ist ein Weg der Offenheit, Sanftheit und Ruhe. Aber auch der eines Tigers. Selbstliebe steckt an und inspiriert. Freiheit. Leichtigkeit. Feinfühligkeit. Think about. Love & Rockets, Madhavi






















